Mit Wärmepumpe heizen spart Energie
April 19, 2010 von sarah
Kategorie: Energie sparen, Immobilien
Erneuerbare Energien machen den klassischen Öl- und Gasheizungen zunehmend Konkurrenz, weil sie nicht nur gut für die Umwelt sind, sondern oft auch dabei helfen Kosten zu sparen. Eine Wärmepumpe wandelt Energie aus der Erde, der Luft und dem Grundwasser in Wärme um, die sich dann zum Heizen verwenden lässt.
Eine Wärmepumpe funktioniert im Grunde genau gegensätzlich zum Kühlschrank, sie kann Wärme aufnehmen und in Energie verwandeln und umgekehrt. So kann auch aus dem cirka zehn Grad kalten Erdreich oder Grundwasser genügend Wärme gewonnen werden, um eine kuschelige Raumtemperatur zu gewährleisten. Je näher die Temperatur der Wärmequelle und des Heizkreises aber beieinander liegen, desto weniger Strom wird bei dem Umwandlungsprozess benötigt. Der Nachteil der Wärmepumpen ist, dass es ziemlich aufwendig sein kann, sie zu installieren. Um das Grundwasser zu nutzen, müssen beispielsweise Sonden tief ins Erdreich gebohrt werden. Günstiger ist es entweder Erdkollektoren im Garten verlegen zu lassen, es genügt sogar schon eine Tiefe von 1,5 Metern, oder Wärme aus der Außenluft zu gewinnen. Die relativ hohen Anschaffungskosten solcher Anlagen werden durch staatliche Zuschüsse und Darlehen der KfW-Bank gemildert und dank der geringfügigen Folgekosten rentiert sich eine Wärmepumpe schon nach einigen Jahren. Außer durch den zugeführten Strom wird die Umwelt dabei nicht belastet, denn die Heizwärme wird emissionsfrei produziert.
