Immobilienaktien und Immobilienfonds
Januar 9, 2009 von flo
Kategorie: Baufinanzierung
Trotz der derzeitigen Krise am Immobilienmarkt bleibt das Investment in Immobilien weiterhin ein bedeutendes Element in einem ein ausgewogenen Anlageportfolio.
Neben dem Kauf von einzelnen Immobilien bietet sich die Investition in Aktien börsennotierter Immobiliengesellschaften oder in Immobilienfonds an.
Mit dem Kauf von Immobilienaktien erwirbt der Investor Anteile an einzelnen Unternehmen, die im Immobilienbereich tätig sind. Er konzentriert somit Chance- und Risikoerwartungen auf diese einzelnen Unternehmen. Die Wertentwicklung ist jedoch höheren Schwankungen ausgesetzt. Das Chance-Risiko-Verhälnis ist also bei Aktien von Immobiliengesellschaften, wie im allgemeinen bei Aktien, höher. Die Rendite setzt sich aus der Wertentwicklung der Aktie und ihrer jährlichen Dividendenausschüttung zusammen. Immobilienaktien können börsentäglich gehandelt werden.
Bei Immobilienfonds sind Chancen, aber auch Risiken geringer, da das investierte Kapital durch Fondsmanager auf verschiedene Projekte im Immobilienbereich verteilt wird. Erwirtschaftet etwa ein Projekt im Fonds Verluste, fallen diese nicht so stark ins Gewicht, da sie von anderen Projekten ausgeglichen werden.
Man unterscheidet zwei Arten von Immobilienfonds. Der Offene Immobilienfonds erlaubt werktäglich den Erwerb und den Verkauf von Anteilen. Die Fondsgesellschaft stellt täglich einen Ankaufspreis und einen Rücknahmepreis. Beim geschlossenen Immobilienfonds hingegen ist die werktägliche Rückgabe der Anteile nicht möglich. Die Anteile werden erst nach einer festgelegten Frist zurückgezahlt.
Auch bei Immobilienfonds erwächst die Rendite aus der Wertsteigerung und der jährlichen Ausschüttung. Es gibt jedoch auch Fonds, die diese jährliche Ausschüttung wieder wertsteigernd ins Fondsvermögen investieren.
