Sonntag, 5. Februar 2012

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Bauschäden Erkennen

Juli 12, 2009 von  
Kategorie: Immobilien

Beim Hausbau ist Vorsicht geboten...

Beim Hausbau ist Vorsicht geboten...

Frühes Erkennen und Vermeiden von Bauschäden ist wichtig!

Auf deutschen Baustellen kommt es immer wieder zu Ärger, da Bauunternehmen nicht ordnungsgemäß ihre Arbeit verrichten und das Haus Baumängel aufweist. Es gibt nun eine Möglichkeit diese Situation auszuschließen. Das Institut für Bauforschung e.V. (IFB) und der Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) hat nämlich eine Studie durchgeführt, die zeigt, dass die Vermeidung und das frühzeitige Erkennen von Baumängeln beim Neubau eines Einfamilienhauses nicht nur Ärger, sondern auch Geld erspart.

Normalerweise geht man als Bauherr davon aus dass Baumängel gar keine so große Rolle spielen, weil der Planer und das beauftragte Bauunternehmen diese sowieso auf ihre Kosten beseitigen müssen. Dies ist allerdings nicht ganz richtig, denn Mängel, die nicht oder zu spät erkannt wurden, sind für alle Beteiligten unerfreulich, verzögern das gesamte Bauvorhaben und führen oft zu Streitereien. Besonders gravierend ist die Situation, wenn sich Folgeschäden erst nach dem Einzug oder viele Jahre später einstellen. Hier ist allein schon der Fakt der aufgetretenen Bauschäden nervig. Zudem drohen auch langwierige Auseinandersetzungen, die klären sollen, wer eigentlich den Schaden verursacht hat. Sollte dann der Planer oder das Bauunternehmen nicht mehr existieren, wirkt sich dies nachteilig für die Hausbesitzer aus.

Doch wie können Schäden schon gleich zu Beginn vermieden werden? Ist es erforderlich, dass der Bauherr jeden Tag zur Überwachung der Planung und Ausführung selbst auf die Baustelle kommen muss? In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass viele Bauherren als Laie nicht genügend Wissen und Erfahrungen im Bereich des Baus haben und somit die Mängel in der Planung und der Bauausführung nicht rechtzeitig feststellen können. Die Qualitätskontrolle sollte daher unbedingt von Fachmännern durchgeführt werden. Ein guter Berater sollte Sach- und Fachverstand, eine Kommunikationsfähigkeit und Flexibilität haben. Die Begleitung des Bauvorhabens durch einen Berater sollte schon bei der Vorplanung beginnen, da hier bereits viele Mängel auftreten können. Es ist aber auch wichtig, dass die Mängel verfolgt und die Beseitigung dokumentiert wird. Problematisch könnte allerdings sein, dass die Planer und das Bauunternehmen eher ungern mit einem Bauherrenberater arbeiten.

In der Regel dürften sie damit aber kein Problem haben, denn Mängel die früh erkannt werden, ersparen den Planern und Ausführenden auch eine Menge Ärger. Durch den Einsatz eines Berater und der frühen Erkennung von Mängeln lasse sich laut der Studie durchschnittlich zwischen 11.000 und 12.000 Euro einsparen, für die die Bauunternehmen und Planer haften müssen.

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