Kategoriebeschreibung
Maklerprovision bei Vermietung
Der Höchstbetrag für eine Maklerprovision darf zwei Monatsmieten betragen, wobei die Nebenkostenvorauszahlung wegfällt und die Mehrwertsteuer hinzuaddiert wird. Jedoch gibt es diverse Faktoren, die als Auftraggeber/Mieter zur Bezahlung des Auftrags zu berücksichtigen gelten: Makler sind nur dann berechtigt, eine Provision einzufordern, wenn ein Kontrakt zwischen Mieter und Makler besteht. In diesem müssen die Tätigkeit und die Provision des Wohnungsvermittlers festgehalten sein. Desweiteren muss gewährleistet sein, dass der Auftragnehmer eine Mietwohnung entweder... [weiter lesen...]
Kündigungsschutz: Mietrecht
Unter Kündigungsschutz versteht man ein Regelwerk, dass dem Mieter Möglichkeiten an die Hand gibt, eine drohende Kündigung zu verhindern, bzw. dass einen Mieter generell vor einer unbegründeten Kündigung bewahrt. Ausnahmen bilden dabei das Sonderkündigungsrecht sowie eine begründete, fristlose Kündigung. Der gesetzliche Kündigungsschutz gilt dabei nur für die Wohnraum-Vermietung, bei gewerblichen Räumen kann der Mieter sich auf diese Schutzform nicht berufen. Zudem hat eine Kündigung immer schriftlich zu erfolgen. Ein unbefristeter Mietvertrag... [weiter lesen...]
Informationen zur Heizkostenabrechnung
Die Heizkostenverordnung (HKVO) schreibt für alle Häuser vor, dass Heizkosten verbrauchsabhängig zu berechnen sind, wenn die Versorgung über zentrale Heizungs- und Warmwasseranlagen erfolgt. Mit Erfassungssystemen an Heizkörpern und mit geeichten Wasseruhren ist es dann möglich den jährlichen Verbrauch abzulesen. Die restlichen Prozentanteile der Heizungs- und Warmwasserkosten werden üblicherweise über die Wohnfläche berechnet. Grundsätzlich gilt in erster Linie die Heizkostenverordnung, die besagt, dass der Vermieter mindestens 50 Prozent,... [weiter lesen...]
Mietspiegel als Grundlage für Mieterhöhungen in Einfamilienhäusern
Der Mietspiegel darf nun auch für Mieterhöhungen in Einfamilienhäusern zugrunde gelegt werden. Mit seinem Urteil vom 17. September 2008 (Aktenzeichen BGH VIII ZR 58/08) beendet der Bundesgerichtshof die gängige Rechtsprechung zahlreicher Gerichte in der Vergangenheit, wonach Mieterhöhungen bei Einfamilienhäusern auf die ortsübliche Vergleichsmiete nicht mit dem Mietspiegel zu rechtfertigen seien. Die Rechtsprechung der unteren Instanzen stützte sich dabei auf die Tatsache, dass Mietspiegel keine Informationen zum Mietniveau in Einfamilienhäusern beinhalten. Der... [weiter lesen...]
Selbstauskunft des Mieters
Mieter dürfen bei der Selbstauskunft auf für das Mietverhältnis relevanten Fragen vor Abschluss eines Mietvertrags keine falschen Antworten geben. Nach einem Urteil des Landgericht Itzehoe (Aktenzeichen: 9 S 132/07) vom 28. März 2008 kann ein Vermieter einen geschlossenen Mietvertrag anfechten, wenn sich die vom Mieter erteilten Informationen bei der Selbstauskunft als nicht wahrheitsgemäß herausstellen. Konkret hatte ein Mieter bei der Selbstauskunft mitgeteilt, dass er keine Mietschulden aus vergangenen Mietverhältnissen habe, was sich jedoch nach der Unterzeichnung... [weiter lesen...]
